Boden

Der Boden ist ein typischer Aulehmboden mit einer bräunlich-rötlichen Färbung. Der Tonanteil ist sehr hoch, was wiederum bedeutet, dass er sehr nährstoffreich ist. Kein Wunder also, dass die meisten Auböden (und damit Auwälder) zu Ackerflächen umgewandelt wurden. Der Auboden bildet sich durch die Ablagerung von feinem Material, in der Fachsprache Sediment genannt. Dieses Material führt die Weser immer mit sich. Kommt es nun zu einer Überschwemmung, verbreitert sich der Fluss und überschwemmt die Flussaue bis hin zur Alhuser Ahe. Dadurch hat das Wasser mehr Platz und die Strömungsgeschwindigkeit nimmt deutlich ab. Das mitgeführte Sediment kann sich nun absetzen. Je schwerer ein Partikel ist, desto höher muss die Fließgeschwindigkeit sein, um diesen zu bewegen.
gut sichtbarer (Au)boden auf der Unterseite eines entwurzelten Baumes