Marktplatz
Im Mittelalter waren Marktplätze die zentralen
Orte des Handels und des städtischen Lebens.
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts gab es in Triptis
regelmäßige Wochenmärkte. Hier kamen
Bauern, Händler und Handwerker zusammen.
Damals gab es keine Supermärkte, weshalb die
Bürger alle Waren des täglichen Bedarfs auf
dem Markt kauften. Darüber hinaus waren
Marktplätze auch immer wichtige soziale
Treffpunkte, Schauplätze für Feste,
Verkündigungen und öffentliche
Gerichtsverhandlungen.
In Triptis lag das mittelalterliche Rathaus direkt
am Marktplatz – auch dieses wurde bei
Stadtbränden und bei kriegerischen
Auseinandersetzungen mehrfach zerstört. Der
heutige Bau stammt aus der Nachkriegszeit des
Zweiten Weltkriegs, nachdem der
Vorgängerbau 1945 zerstört wurde.