Pfarrscheune

Vor den Toren der Stadt befand sich ein Scheunenviertel, einerseits aus Platzgründen, andererseits war es einfach praktischer. Man wollte nicht immer mit den oft sperrigen Wagen durch die engen Gassen der Stadt fahren. Außerdem zog das Erntegut Ungeziefer an und durch das trockene Stroh bestand eine erhöhte Brandgefahr. Doch es lagen auch zahlreiche Scheunen innerhalb der Stadtmauer der damaligen Ackerbürgerstadt. Auch diese fielen bei Stadtbränden immer wieder den Flammen zum Opfer. So zerstörte der Brand von 1725 unter anderem neben Wohnhäusern auch 22 Scheunen im Ostteil der Stadt. Im Jahr 1775 brach im Westteil der Stadt ein großes Feuer aus, bei dem unter anderem 17 Scheunen abbrannten. Die Pfarrscheune ist eine der wenigen, die noch erhalten ist.
Pfarrscheune