Synagoge nach 1938

Im Zuge der Novemberpogrome in der Nacht vom 9. November 1938 wurde Einrichtung der Synagoge zerstört. Aufgrund ihrer Lage in dicht bebautem Gebiet wurde die Synagoge nicht in Brand gesteckt. Im Jahr 1939 kaufte ein Geschäftsmann das Gebäude und nutzte es als Lagerraum. Erst im Jahr 1987 wurde das einstige Synagogen- gebäude im Rahmen der Stadtsanierung abgerissen und ein Jahr später ein Gedenkort eingerichtet. Die Geschichte, das Aussehen und der Abriss der Synagoge werfen einige Fragen auf. Es soll sich um ein 140qm großes Fachwerkgebäude mit Empore gehandelt haben, aber die Quellenlage ist lückenhaft. Heute erinnert außer dem Gedenkort, einiger weniger Stolpersteine und der weit außerhalb liegende Friedhof kaum mehr etwas an die jüdische Geschichte in Achim.